Wetbag selber machen
Nachhaltig wohnen und leben Selbermachen

Wetbag selber machen – ohne nähen!

Mit Stoffwindelkindern ohne Wetbag aus dem Haus zu gehen ist für mich mittlerweile undenkbar. Die gemeine Plastiktüte ist nicht nur unschön, sondern auch lange nicht so praktisch. Schnell kam bei mir die Frage auf: Wohin mit den feuchten Sachen? Dafür kannst du super einfach eine Wetbag selber machen mit nur zwei Dingen!

Auslöser für mein spontanes DIY-Projekt waren meine selbstgemachten Feuchttücher. Oder anders gesagt: Ich fand’s sau unpraktisch, dass die kleinen Läppchen in der großen Tasche rumliegen. Noch doofer fand ich es, als dann die frischen Einlagen feucht waren. Dann habe ich die Feuchttücher in eine kleine Plastiktüte gepackt, was schon deutlich besser, aber optisch nicht gerade der Brüller war. Und wenn ich schon alles mitschleppe, dann soll’s ja wenigstens hübsch aussehen und Spaß machen, ne?

Kurzum: Es musste eine schnelle, aber gute Lösung her. Und weil ich keine Möglichkeit hatte, mal eben irgendwo hin zu fahren und ich auch nichts kaufen wollte, überlegte ich mir kurzerhand, wie ich aus vorhandenen Sachen ohne viel Schnickschnack mir meine kleine Wetbag selber machen kann.

Denn, unsere selbst gemachten Feuchttücher habe ich fast immer dabei. Abgesehen davon ist unsere kleine Löwentochter mit sehr sensibler Haut „gesegnet“ und hat direkt einen roten Popo, wenn ich sie mit den herkömmlichen, sogar extra sensitiven Feuchttüchern sauber mache.

Ich liebe es, Dinge selbst zu machen, wenn ich sie brauche. Und ich liebe es, wenn meine DIY-Projekte schnell fertig sind. Mit zwei Kids und Selbstständigkeit, habe ich schlichtweg nicht die Zeit, um ewig an etwas rumzudoktern. Deshalb auch hier wieder eine Ruckzuck-Anleitung.

Wetbag selber machen

Wetbag selber machen – Anleitung

Für deine selbst gemachte Nasstasche brauchst du:

  • Kulturbeutel in der gewünschten Größe (ich habe ein Werbegeschenk genommen)
  • Frühstücksbeutel oder Gefriertüte
  • doppelseitiges Klebeband (ich habe das hier)*
  • Schere

Je nach Größe deines Kulturbeutels den Frühstücksbeutel oder die Gefriertüte auswählen. Einfach das aussuchen, was von der Größe besser passt. Wir hatten in unseren aussortierten Plastiksachen noch Frühstücksbeutel, die wir sowieso nicht mehr für Essen verwenden wollten. Wenn du keine einzige Plastiktüte mehr hast, einfach mal bei den Nachbarn fragen, auch wenn die komisch gucken werden 😉

Den Frühstücksbeutel oder die Gefriertüte in der Länge so kürzen, dass er in die Tasche passt. Nicht genau auf Maß schneiden, sondern 1cm zugeben, damit er nicht so stramm drin ist. Dann einfach die Tüte mit doppelseitigem Klebeband an der Innenseite der Tasche festkleben.  Das war’s!

Wetbag selber machen

Ruckzuck-Upcycling mit Erfolgsgarantie

Das geht doch mal schnell und super einfach, oder? Und das Schöne ist, es kann wirklich nichts schiefgehen. Das Upcycling-Projekt ist zwar nicht plastikfrei, dafür aber Less Waste und hat sich bei uns super bewährt.

Solltest du einen Kulturbeutel haben, der wirklich zu hundert Prozent dicht ist und bei dem nicht nach kurzer Zeit feuchte Flecken zu sehen sind, kannst du dir natürlich die Tüte sparen. Bei mir waren jedoch im Test drei Taschen nach kurzer Zeit feucht, was für unterwegs natürlich Käse ist.

Was nutzt du als Wetbag für deine Stoffwindeln und Feuchttücher? Kannst du dir vorstellen, deine Wetbag selber zu machen, oder würdest du eher eine kaufen? Und wie gefällt dir meine Idee?


Nur ein kurzer Hinweis: Dieser Artikel enthält Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links zu Produkten (erkennst Du am * hinter dem Link), die ich nutze und liebe. Ich wurde nicht dafür bezahlt, sie einzubinden! (Und auch nicht mit Erdbeeren bestochen. Leider.)


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