Familienalltag - Dinkelmama

Einblick in unseren Familienalltag (12 von 12)

Oft frage ich mich bei anderen Bloggern, wie wohl deren Alltag so aussieht. Läuft das wirklich so ab, wie sie schreiben? Was machen sie sonst noch außer bloggen? Ich bin mir sicher, dass auch du neugierig bist und gerne wissen möchtest, wie denn so ein durchschnittlicher Tag in der Dinkelmama-Familie aussieht. Und wie wir als Familie unser Leben so gestalten. Deshalb nehme ich dich heute mit durch unseren kunterbunten Familienalltag!Heute schreiben wir den 12. November 2019 – und wie an jedem 12. eines Monats fordert „Draußen nur Kännchen“ auf, bei 12 von 12 mitzumachen. Hier sind wir also 🙂

1/12: Einstieg in unseren Familienalltag: Guten Morgen!

Noch vor dem Frühstück mache ich das erste Bild des Tages. Also, das bin ich. Gerade aus dem Bad gehüpft und die Ruhe vor dem Sturm genießend.

Familienalltag - guten Morgen

2/12: Frühstück für alle – außer Papa

Heute ist für uns ein wenig ein seltsamer Tag, denn der weltbeste Ehemann ist auf Schulung und somit zum Frühstück nicht zuhause. Seltsam ist das deshalb, weil er normalerweise so arbeitet, was man allgemein als „Spätschicht“ bezeichnet, sprich, wir haben den Luxus IMMER zusammen zu frühstücken. Heute gibt es unser „Standard-Frühstück“: Selbstgebackenes Brot mit selbstgemachter Marmelade und selbstgepresstem Apfelsaft. Lecker!

Familienalltag - Frühstück

3/12: Ausflug ins Therapiezentrum

Da unsere kleine Löwentochter immer noch nicht so richtig essen möchte, fahren wir drei Mal pro Woche 40 Minuten bis zum Therapiezentrum. Dort kann die große Löwentochter spielen, während ich mit unserem jüngsten Nachwuchs zur Therapie gehe.

Dinkelmama - Therapiezentrum

4/12: Plastikfrei einkaufen

Danach gehen wir noch ein paar Dinge für die Woche einkaufen. Selbstverständlich möglichst plastikfrei und unverpackt, was in einem konventionellen Supermarkt nicht so einfach ist. Allerdings ist dieser Supermarkt mittlerweile ziemlich gut auf „verpackungsfrei“ eingestellt und wir bekommen fast alles unverpackt. Nur beim Quark hatte ich leider wieder mal keine Chance, diesen im Glas zu bekommen.

Und was wir dort auch immer nur mit viel Glück bekommen, ist einen Einkaufswagen mit Babysafe-Aufsatz. Ich war froh, dass wir keinen Großeinkauf geplant hatten 😀

Dinkelmama - plastikfrei

5/12: Familienalltag heißt auch Bürozeit

Nachdem die beiden Kids den Bauch voll haben, die kleine Löwentochter vor Erschöpfung eingeschlafen ist und die Große „Pupenmami“ spielt, setze ich mich an den Laptop und beantworte die unzähligen Mails, die sich seit gestern Nachmittag angesammelt haben und sichte die ersten Bilder des Tages. Heute sitze ich zur Abwechslung statt im Büro am Esstisch.

Familienalltag - Bürozeit

6/12: Wir gehen in die Apfelsaft-Produktion

Nach einem kleinen „Sprudel-Missgeschick“ und vielen Tränen, weil das tolle Walshirt nass geworden ist, starten wir mit der Apfelsaft-Produktion. Wir machen unseren Apfelsaft tatsächlich fast immer selbst. Mit einer Saftpresse ist das eine tolle Aktion für mich und die große Löwentochter, worauf sie sich auch immer sehr freut.

Familienalltag - Apfelsaft

7/12: Der Koffer wird gepackt

Wir fahren in zwei Tagen in den Kurzurlaub zu Oma und Opa und dafür muss natürlich noch gepackt werden. Mein persönlicher Ansporn ist dabei immer, noch kompakter zu packen und noch weniger Gepäck mitzuschleppen. Was dieses Mal neu ist: Ich habe noch nie für zwei Kinder gepackt. Es ist unser erster Familienurlaub zu Viert!

Dinkelmama - Koffer packen

8/12: Montessorie zuhause

Ein kleines Windelfrei-Missgeschick später – und abermaligem Umziehen – ist nun endlich Zeit zum Spielen. Ich mag das Prinzip von Montessori sehr und überlege mir daher immer wieder selbst Montessori angehauchte Spiele. Dieses Mal üben wir die Farben mit ausrangierten Plastiktellern und Bausteinen. So kannst du übrigens ganz prima Plastik aus der Küche weiterverwenden, ohne es wegzuwerfen.

Familienalltag - Montessori zuhause

9/12: Familienalltag: Mama macht klar Schiff!

Davon erspare ich dir ein detailliertes Bild 😉 Die Kinder sind beschäftigt und ich nutze die Zeit, um in der Küche und im Rest des Hauses mal das Chaos zu beseitigen und durchzusaugen. Saugen ist übrigens ein „Hobby“ von mir.

Dinkelmama - Staubsauger

10/12: Stoffwindeln zum Trocknen aufhängen

Wir wickeln mit Stoffwindeln. Was dabei nicht gerade das Highlight des Tages ist, aber auch gemacht werden muss, ist diese zu waschen. Zur Belohnung sieht es immer so schön bunt aus.

Familienalltag - Stoffwindeln

11/12: Abendessen kochen

Die Löwenbande bekommt so langsam richtig Hunger. Ich bereite mit der großen Löwentochter das Abendessen vor, damit es fertig ist, bis der weltbeste Ehemann wieder zuhause ist. Heute gibt es auf Wunsch der Großen Spaghetti mit Tomatensoße und viiiel Basilikum.

Dinkelmama - Basilikum

12/12: Noch ein Projekt bis Papa wieder da ist!

Irgendwie habe ich mich ein bisschen in der Zeit verkalkuliert und bin nun etwas zu früh mit dem Essen fertig. Ein untragbarer Zustand für die große Löwentochter. Also überlegen wir kurzerhand, noch alles für Marmelade vorzubereiten, die wir dann morgen früh fertig stellen. Heute morgen haben wir nämlich das letzte Gläschen geöffnet.

Dinkelmama - Marmelade

Das war also ein Tag in unserem Familienalltag. Zum Teil ein ganz gewöhnlicher Tag, zum Teil besonders. Aber auf jeden Fall schön für die Kinder. Ich bin froh, dass der Tag ziemlich ruhig ablief und ich so viel machen konnte, was tatsächlich nicht immer der Fall ist. In der Regel bleibt Punkt 5 (Bürozeit) liegen…

Die große Löwentochter erzählt dem Papa stolz, dass sie heute Apfelsaft gemacht hat und bald zu Oma und Opa fährt – das sind wohl ihre Highlights des Tages 😀 Heute Abend werde ich mich dann noch an den Schreibtisch setzen und mal was für meine Selbstständigkeit machen.

Wie sehen deine Tage aus? Was machst du so?

5 Comments

    1. Vielen Dank, Suse 🙂
      Oh ja, DAS sagt einem niemand, dass so ein Leben mit Kindern sooo anstrengend sein kann. Aber man wird ja auch immer direkt mit strahlenden Kinderaugen belohnt – und das ist es wert.

      Viele liebe Grüße aus dem Schwarzwald
      Isabelle

  1. Liebe Isabelle,
    ich bewundere Deinen Elan!
    Ich habe „nur“ ein Kind (4 J.) und bin abends so krocky, dass leider abends, wenn der Kleine im Bett ist, nicht mehr viel geht. Obwohl so viele Ideen umgesetzt werden wollen… 😉
    Wünsche Dir von Herzen, dass Du weiter auf Deinem wundervollen Weg bleibst!!!
    Alles Liebe, Nadine

    1. Liebe Nadine,

      vielen Dank für deinen wunderbaren Kommentar. Der puscht nochmal zusätzlich! Glaube mir, ich bin abends auch wahnsinnig oft krocky, aber wenn die Kinder glücklich sind und ich auch meine Ideen verfolgen konnte, ist es mir das wert. Dann bleibt der Fernseher eben aus und ich arbeite noch etwas an Dinkelmama – das ist meine Entspannung, auch wenn das erstmal seltsam klingen mag 😀

      Viele liebe Grüße und vielleicht bis bald
      Isabelle

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